Prepaid – die Zukunft der Kreditkarten
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Kreditkarten – ein aus unserer heutigen hoch modernisierten Konsumwelt kaum mehr wegzudenkendes Zahlungsmittel. Egal, ob beim virtuellen Shopping im Internet, bei einer Flug- oder Hotelreservierung für den Urlaub oder beim Mieten eines Autos für einen Auslandsaufenthalt; es gibt kaum mehr einen Bereich, in dem das kleine, kompakte Plastikkärtchen nicht zum Einsatz kommt, wenn nicht so gar unentbehrlich ist.
Die inzwischen weltweit beliebte, weil simple und komfortable Möglichkeit, sämtliche Geldtransaktionen am Ende des Monats entweder sofort oder in Raten abzuzahlen, hat ob der enormen Nachfrage in den letzten Jahren zu einer ständigen Entwicklung der Kreditkarteneigenschaften und –formen geführt, wobei als eine dieser Formen die so genannte Kreditkarte ohne Schufa bzw. Prepaid-Kreditkarte zu nennen ist. Bei der Kreditkarte ohne Schufa handelt es sich um ein neu erarbeitetes Kreditkarten-System, das vor allem dafür entwickelt wurde, sowohl „nicht kreditwürdigen“ Menschen wie zum Beispiel Minderjährigen den Besitz einer Kreditkarte zu ermöglichen, als auch das bisher weit verbreitete Problem, wegen der verführerischen Möglichkeit, erst später zu bezählen, leicht bis hin zu fahrlässig über die Stränge zu schlagen und sich demnach zu verschulden, zu beseitigen.
In diesem neu erschlossenen Bereich des bargeldlosen Bezahlens bietet zum Beispiel Visa die so genannte Prepaid Visa-Karte an, deren System wie alle Kreditkarten ohne Schufa wie folgt funktioniert:
Im Gegensatz zu anderen Kreditkarten verfügt die Prepaid Visa-Karte über ein Konto, auf das der Karteninhaber einen gewissen, frei gewählten Betrag einzahlt, anhand dessen die am Monatsende anfallende Rechnung schlussendlich beglichen wird. Es handelt sich hierbei also um eine so genannte Guthabenkarte, die anhand von selbst gewählten Limits ein etwaiges Überziehen des verfügbaren Rahmens verhindern soll und auch im Falle eines Kartendiebstahls oder –verlustes dafür sorgt, dass etwaige Übeltäter keine Möglichkeit haben, die Karte bis zu deren Limit zu überlasten – der in einem solchen Fall anfallende Schaden bezieht sich demnach lediglich auf den selbst gewählten Betrag, der sich auf dem Konto der Prepaid Visa-Karte befindet.
Als eventuelle negative Seite einer Kreditkarte ohne Schufa wären jedoch die Gebühren zu nennen, die bei fast allen Anbietern bei jeder Transaktion fällig werden. Diese zusätzlich anfallenden Zahlungen können von Anbieter zu Anbieter differenzieren und beziehen sich entweder auf Gebühren für das Aufladen der Karte und für deren Benutzung, auf einmalige Jahresgebühren oder auf Gebühren für bestimmte Dienstleistungen, wie etwa Bargeldbezug beim Automaten.
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