Das Tagesgeldkonto

Das Tagesgeldkonto ist vielen Sparern noch immer unbekannt, so dass diese ihre Rücklagen noch immer auf einem Sparbuch liegen lassen, ein echter Fehler. Ein Fehler ist es aufgrund des Verhältnisses zwischen den Zinsen des Sparbuchs und der Inflationsrate. Diese lag in den letzten Jahren immer über den gebotenen Zinsen aller gängigen Sparbücher. Inflation bedeutet Geldentwertung, das heißt eine Abnahme der Kaufkraft und liegt diese über den durch die Geldanlage zu erzielenden Zinsgewinn, so nimmt der tatsächliche Wert des Ersparten von Jahr zu Jahr ab. Bezieht man also den jährlichen Verlust der Kaufkraft mit in die Rechnung ein, so ist eine Anlage auf einem Sparbuch ein echtes Verlustgeschäft.

Anders sieht es bei der Nutzung eines Tagesgeldkontos aus. Die Zinsen auf Tagesgeld liegen heute bei den meisten Banken bei über 3%, einige Direktbanken bieten sogar über 4% p.a. auf das Tagesgeld. Somit schafft das Tagesgeldkonto nicht nur einen Inflationsausgleich, sondern sogar noch Zinsgewinne darüber hinaus. Dabei bietet ein Tagesgeldkonto die gleichen Vorteile, die Anleger an einem Sparbuch schätzen: Das Guthaben auf einem Tagesgeldkonto ist ebenso sicher und auch täglich in voller Höhe verfügbar. Ein weiterer Vorteil des Tagesgeld ist der Zeitpunkt der Zinszahlung. Zwar schreiben viele Banken auch beim Tagesgeld die Zinsen nur einmal im Jahr gut, einige tun dies jedoch vierteljährig oder sogar monatlich, wodurch sich zusätzliche Gewinne aufgrund des Zinseszins-Effekts einstellen.

Alles in allem bietet ein Tagesgeldkonto die gleichen Vorteile wie ein Sparbuch, verbindet diese aber mit deutlich höheren Zinsen und bietet daher eine deutlich lukrativere Alternative zum Sparbuch.

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